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13. Kündigungsfristen

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In allen offenen Mietvertragsvarianten sind Kündigungsfristen vorgesehen. Für gewöhnlich werden Fristen von 1 bis 3 Monaten vereinbart. Eine Frist von über 3 Monaten ist hingegen nicht rechtskonform.


Wir empfehlen generell, die Kündigungsfristen den Marktgegebenheiten anzupassen. Auch in puncto Kündigungsfristen kann das Stichwort Flexibilität nicht oft genug betont werden.


Gerade der Firmenverkehr legt mittlerweile sein Augenmerk verstärkt auf die Länge der Kündigungsfristen - bzw. zählt sogar die Länge der Kündigungsfrist zu den Entscheidungskriterien in der Objektauswahl. Zumeist wird diese Direktive zentral erlassen. D.h.: der Mitarbeiter hat keinen Einfluss auf die entsprechende Bestimmung. Sie ist gewissermassen unumstösslich: auch dann, wenn das Projekt auf 2 Jahre anvisiert ist.


Natürlich: derart strikte Vorgaben werden nicht immer gemacht. Und mit einer 1-monatigen Kündigungsfrist kann auch der grösste Konzern gut leben.


Ganz allgemein ist jedoch zu beobachten: je langfristiger die zugrundliegende Projektplanung, desto weniger wird an der 3-Monatsfrist Anstoss genommen.


Nach unseren Erfahrungen gilt: mit Kündigungsfristen zwischen 1 und 2 Monaten lässt sich im Möbliertmarkt erstklassig arbeiten. Anders als in der Leervermietung vereinigt sich das Gros der Nachfrageentscheidungen auf die 6 Wochen vor geplantem Einzug (mit Schwerpunkt: "von heute auf morgen").


Wenn also die Vakanz des Objekts 4 bis 8 Wochen vor Aufgabe durch den momentanen Mieter geklärt ist, so liegt die Anschlussvermietung zeitlich gut im Rahmen.


Komplette Unwägbarkeiten bewirken Verträge ohne Kündigungsfristen bzw. Zeitverträge, die stillschweigend verlängert wurden. Gleiches gilt für den Fall der sogenannten "Sicherungskündigung". Die entsprechenden Anbieter kommen nicht selten in die Bredouille. Da das Objekt nicht freigegeben werden kann, zieht die relevante Nachfrage vorbei - wobei der Anbieter ständig mit der Befürchtung lebt, dass ihm kurz vor Monatsende der Mieter die Schlüssel auf den Tisch legt.


Mit etwas Achtsamkeit lassen sich derartige Situationen aber leicht vermeiden.



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