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Möblierte Wohnungen

360°-Fotografie und sphärisches Video

Ein Quantensprung der Effekte
Fotografische 360°-Techniken sind mittlerweile wohl jedermann geläufig. Das Sujet ist zwar schon relativ alt. Seine allgemeine Bekanntheit dürfte jedoch vor allem durch Googles StreetView-Projekt erheblich gesteigert worden sein.

Das sphärische Video hat eine andere Grundlage. Die 360°-Perspektive wird hier nicht mehr aus einer bestimmten Anzahl von Fotos zusammengesetzt. Vielmehr dienen hier Videos als Ausgangsmaterial für die programmtechnische Verschmelzung.

Der Kunstgriff beseitigt die beiden Hauptmankos der fotografischen Ebene:

1. 360°-Fotografie erlaubt dem user zwar die Steuerung der Perspektive (bzw. Blickrichtung). Diese bleibt jedoch in einem Kreis von statischen Inhalten gefangen (präzise gesprochen: in einer Kugel von statischen Inhalten)

2. Der Bezugsrahmen einer 360°-Aufnahme ist grundsätzlich standortdefiniert. Damit aber werden nicht nur bewegte Inhalte ausgeblendet. Vor allem die Bewegung des Betrachters selbst (mitsamt der Veränderungen seines Wahrnehmungsraums) kann nicht mehr dargestellt werden.

Dennoch: Besser als alle Analytik ist wahrscheinlich der unbefangene Blick auf die Effekte. Wir waren vom sphärischen Video begeistert, weil es bereits sehr nahe an der realen Raumbegehung liegt. Der Nachbau unserer natürlichen Wahrnehmung hat hier wohl eine völlig neue Stufe erreicht.

Bewegt sich der Betrachter selbst durch die Wohnung? Oder lernten nur die betrachteten Räume zu laufen?

Wir wollen nicht übertreiben. Aber nach Einstein müsste beides sehr ähnlich sein.
Als die Räume laufen lernten:
e-rent's sphärische Videos
Die ersten Beispiele
der Immobilienpräsentation
Technischer Hintergrund
und die Erfindung von e-rent