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9. Aufenthaltsdauer - Zeitwohnen

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Die Aufenthaltsdauer in der Möbliertvermietung sind sehr divergent. Allen Mietern ist nur eines gemeinsam: sie kommen eines Tages - und eines Tages gehen sie auch wieder. Denn wer sich eine Möbliertwohnung mietet, richtet sich in den seltensten Fällen dauerhaft ein.


Insofern ist der Wechsel der Möbliert-Vermietung immanent. Möbliertwohnen ist per definitionem Zeitwohnen. Und umgekehrt.


Die Planzeiten stehen in einseitiger Abhängigkeit von den Planzeiten der zugrundeliegenden Berufsprojekte. Laufen diese aus, so hat sich auch das Mietverhältnis erledigt.


Nach unseren Statistiken zeichnen sich beim Thema Zeitwohnen gewisse Tendenzen ab: Es gibt markante Häufungen sowohl im 3-Monatsbereich als auch für halbjährige Aufenthalte.


Die Zeitspanne von über einem Jahr macht immerhin noch 21% aller Belegungen aus. Entsprechende Mietverhältnisse haben jedoch eigene Charakteristika. Sie sind vor allem dann der Fall, wenn die öffentliche Hand als Auftraggeber fungiert bzw. sich Vertragsverhältnisse zwischen Firmen verfestigen. Langzeitmieten sind ebenfalls die Regel, wenn ausländische Konzerne in einen regionalen Standort investieren.


Aufenthalte von nur 1 Monat zählen wir eher zur Sparte Touristik. Entsprechende Anmietungen sind zwar beileibe keine Seltenheit, haben jedoch auch ihre eigenen Vorzeichen.


Jeder Anbieter kann im Prinzip die Dauer einer Mindestanmietung selbst bestimmen. Doch Vorsicht: fasst man die Regeln allzu strikt, so kann das Resultat höchst unbefriedigend ausfallen. Vor allem gilt es dabei, einen Trivialfehler zu vermeiden. Die beabsichtigte Mietdauer darf keineswegs mit einer rechtlichen Garantie verwechselt werden.


Der Beamte, der bis zur Pensionierung eine Zweitwohnung vor Ort unterhält ist heutzutage ein Ausnahmefall. Er kann nicht mehr als Paradigma für die moderne Möbliertvermietung dienen. Die Langfristigkeit von Planungen ist zwar immer noch eine Auszeichnung der öffentlichen Hand. Eine rechtliche Garantie erhalten Sie jedoch auch von dieser Seite nicht mehr. Weder vom Mitarbeiter, noch von der Institution.


Es kann deshalb durchaus sein, dass der entsprechende Kollege nach 6 Monaten wieder versetzt wird (entgegen ursprünglicher Vorhabe). Insofern ist Möbliertwohnen auch in diesem Bereich zum Zeitwohnen mutiert.


Allerdings sollte dies kein Grund zur Beunruhigung sein. Die ursprünglich geplanten Mietzeiträume werden in der Regel nicht nur erfüllt. Im Gegenteil: Die Extension ist aufgrund von Projektverzögerungen oder Anschlussaufträgen eine durchaus gängige Erscheinung.





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