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Stadien einer Karriere


In der Sprache von Volks- und Betriebswirtschaft hat „Dienstleistung“ einen wenig feurigen Klang. Sie ist eine rechnerische Größe, flaniert zwischen Dingen wie „Bruttoinlandsprodukt“, „Rentabilität“ oder „Wachstum“.

Interessanterweise ist unsere Alltagsprache wenig geneigt, diesem Jargon zu folgen. Wenn sie „Service“ sagt, dann appelliert sie nicht an den Rechenschieber, sondern an Dinge aus der erfahrbaren Welt. Dinge wie Aufwand, Bemühung oder Engagement. Aber auch Ernst, Wirklichkeit und Konsequenz. Ohne diese Dinge gibt es keinen „Service“. Nicht im Restaurant. Und auch nicht in der Immobilienwirtschaft.

Denn Dienstleistung im alltäglichen Verständnis setzt einen gewissen „Spirit“ voraus. Und wie jeder gute Hotelier oder Touristiker weiß - ab einer gewissen Klasse fordert dieser Spirit etwas völlig unökonomisches: schlichte Leidenschaft.

Wenn Kunden heute meinen, e-rent sei die beste Seite der gesamten Immowirtschaft, so mag dies richtig sein oder auch nicht. Wichtig bleibt allein: Ihre Entwicklung ist Ausdruck einer Passion.

Begründbar ist dieses Agens nicht. Wenigstens nicht in der Logik einer rationalisierten Ökonomie. Deren Fragen bleiben einem engagierten Service-Begriff merkwürdig fremd: „Wozu der Aufwand?“, „Muss das wirklich unbedingt sein?“, „Geht es nicht auch anders?“

So vernünftig entsprechende Einwände auch daherkommen. Irgendetwas stimmt skeptisch. Denn wiederholen sie nicht genau jene Fragen, die just in der Immobilienwirtschaft viel zu früh, viel zu oft und an viel zu vielen Orten gestellt werden? Und wenn ja: Ist nicht jede Anstrengung irgendwo zu aufwändig? Bzw.: Was davon muss tatsächlich unbedingt sein?

Vielleicht spürt man die Zusammenhänge tiefer, wenn man in der Umgebung von Vollblut-Dienstleistungen aufgewachsen ist: Aber womöglich wollen Servicedinge gar nicht diskutiert, sondern lediglich entschieden werden. Vielleicht halten sie gar nichts von Rechenschieber, Kalkül und Argument. Weil sie letztlich nur vor einer einzigen Frage stehen: „Welches Maß an Anstrengung ist dir der Kunde tatsächlich wert?“

e-rent sieht aus wie e-rent, weil diese Frage immer leidenschaftlich entschieden wurde. Sie tauchte auf jeder Entwicklungsstufe auf. Und stets lautete die Antwort gleich: Genau das. Wenn dabei neue Maßstäbe gesetzt werden: schön. Entscheidend jedoch ist ein anderes Fazit: Offenkundig sind Sie uns den Unterschied tatsächlich wert.

1999: Als eine der ersten Immobilienfirmen Deutschlands präsentiert e-rent seine Angebotsdateien offen im Internet. Die einzelnen Objekte werden dabei mit Bildern illustriert. Auch wenn man es sich heute kaum noch vorstellen kann: entsprechende Versuche beschränkten sich damals auf eine handvoll Pioniere. Die Märkte im allgemeinen reagierten eher reserviert bis ablehnend. Zwar dürfte allen klar sein, daß das Verfahren ungeahnte Vorteile eröffnet. Es stellt aber auch unmißverständliche Anforderungen. Das neue Paradigma geht nicht nur mit neuen Kompetenzen und Kosten einher - es rüttelt auch am Status quo gewohnter Verfahrensabläufe. Vor allem aber engt es den Möglichkeitsspielraum ein: alles, was sich ab dato abspielen wird, wird sich in einer transparenten Umgebung abspielen. Für jedermann sicht- und vergleichbar.

Wie die Geschichte gezeigt hat: die Vorreiter sollten recht behalten: Für die Wohnimmobilie wird das Modell zur Grundlage der gesamten Vertriebslandschaft. Als Breitenstandard dürfte es sich hierbei im Verlauf der Jahre 2003 bis 2004 durchsetzen.
2001: Als zweite Immoblienagentur Deutschlands etabliert e-rent die doppelsprachige Angebotspflege (Englisch-Deutsch). Obgleich der Markt des „Wohnens auf Zeit“ einen stark internationalen Zuschnitt aufweist, galten damals bereits englischsprachige Erläuterungstexte als erheblicher Fortschritt. Im Gegensatz dazu formuliert die doppelsprachige Dateipflege jedoch eine weit anspruchsvollere Aufgabe. Vor allem für große Angebotsdateien. Bedingt durch den starken Wachstumsimpuls der beiden vorangegangenen Jahre mußten nicht nur tausende von Angebote übersetzt werden, die Aktualisierung in 2 Sprachen wurde unweigerlich auch zum festen Bestandteil des Betriebsalltags. Die starke Marktposition im internationalen Verkehr dürfte auf diese Maßnahme zurückverweisen.
2002: e-rent macht den Schritt zum bewegten Bild. Die 360°-Technik wird zum Standard für die Objektpräsentation. Der konsequente Breiteneinsatz führt dazu, daß das Unternehmen heute über einen Bestand von ca. 15.600 Präsentationen in Ipix-Technik verfügt. Im Rahmen der europäischen Immobilienwirtschaft dürfte die entsprechende Größenordnung wohl einmalig sein.
2003: e-rent realisiert ein Präsentationssystem, welches den Vorgang der Wohnungsauswahl mitsamt der Ergebnisdarstellung komplett auf Stadtpläne verlagert. Im Rahmen der Immobilienvermittlung ist dieser Entwurf eine absolute Premiere. Trotz der augenfälligen Nützlichkeit sind die Hürden für eine mögliche Nachbildung jedoch sehr hoch (weniger wohl wegen der Programmtechnik als vielmehr aufgrund der Copyright-Problematik für Karten). Es ist vor diesem Hintergrund auch verständlich, wenn die erste Nachbildung gar nicht mehr im Maklerkreis selbst stattfindet. Tatsächlich wird sie von einer Immobilienbörse vorgenommen. Anfang 2006 jedenfalls führt auch der Immobilienscout die kartenbasierte Immobilienauswahl ein.
2004: Die Pflege der Angebotsdateien erfolgt ab dato in 4 Sprachen. Infolge dieses Entschlusses werden ca. 6000 Objekte eigens für den französisch- und spanischsprachigen Markt übersetzt. Obgleich mittlerweile schon Jahre ins Land gegangen sind, konnte die entsprechende Vorgabe im Wettbewerbsmarkt von NRW nirgendwo eingeholt werden.
2006: Die Videopräsentation wird zum festen Instrument für das Hochwertsegment. Eine Premiere zumindest für die Immobilienwirtschaft in NRW. Obgleich gute Wohnungsvideos das Image eines Objekts deutlich anheben können, hat sich die Technik in der möblierten Vermietung noch wenig verbreitet (bundesweit bieten nur 2 Agenturen die entsprechende Möglichkeit - Stand: Ende 2012).
2008: Die ersten Videostadtpläne der Welt gehen online. Dem Entwurf liegen 22 Terrabite Filmmaterial zugrunde. Nahezu alle Fahrstraßen aus Köln, Bonn und Düsseldorf. Vermutlich handelt es sich um das aufwändigste System, das je für die Immobiliensuche konstruiert wurde. Der Entwurf jedenfalls ist beispiellos: 27.000 Straßenvideos – und ein System, in dem der Blick flanieren kann. Zwischen Video und Bild, zwischen Zahl und Namen, zwischen Wohnung und Wohnviertel.

Das System ist ein kompletter Eigenbau. Im filmischen, im kartografischen und im programmtechnischen Teil. Abgesehen von den Luftbildern der Landesbehörden enthält es keinerlei Elemente, die auf die Leistung externer Anbieter zurückzuführen wäre.
2012: Als erste Immobilienfirma der Welt setzt e-rent eine revolutionäre Technik ein: das sphärische Video (Dezember 2012). In puncto Wohnungspräsentation dürfte damit wohl ein Quantensprung gelungen sein. Das Projekt "reale Raumbegehung" war allerdings mit sehr hohen Hürden verbunden. Schließlich ist die Technik ursprünglich für den OpenAir-Bereich gedacht. Um den Einsatz im Wohnungsinneren zu ermöglichen, haben wir deshalb selbst ein Rover-System entwickelt. Motorisiert, mit Fernsteuerung, ohne Kabelverbindungen. Der Clou: Da während der Aufnahmen keine Person in den Räumen sein darf, wird die Konstruktion von einem Punkt außerhalb der Wohnung gesteuert.